Atemtechniken zur Verbesserung der Heilung mit Natural Wellness Coach Arya Donahue
Von Samantha Reaves, MA, PMH-C
Atemtechniken können das Energieniveau steigern und steuern sowie die Heilung auf natürliche Weise fördern. Die Naturheilpraktikerin und Coach Arya Heath zeigt uns fünf Atemübungen, die Sie in Ihren Alltag integrieren können, um Stress abzubauen und sich zentrierter zu fühlen.
Samantha: Arya, erzählen Sie uns von Ihren Fachgebieten als Naturheilpraktikerin.
Arie: Ich habe vor etwa 30 Jahren meine Ausbildung zur Atemtherapeutin abgeschlossen. Ich leite regelmäßig Seminare und Einzelsitzungen für Hunderte von Menschen. Was mich in der Welt der Atemtherapie einzigartig macht, ist die Entwicklung von acht Techniken für das alltägliche Energiemanagement. Meine Leidenschaft ist es, alle zu befähigen, diese Techniken zur Steigerung ihres Wohlbefindens zu nutzen.
Ich habe Online-Kurse zu Atemtechniken für Mitarbeiter der Duke Integrative Medicine angeboten. Ich bin außerdem zertifizierte ganzheitliche Ernährungsberaterin und Bioenergetische Medizinerin und arbeite mit Naturheilkunde und Homöopathie. Ich hatte das Privileg, mit integrativen Ärzten zusammenzuarbeiten und ihre Patienten zu betreuen.
Ich wurde vom American Institute for Preventive Medicine darin ausgebildet, „Empowerment durch Selbsterkenntnis“ zu unterrichten.
Samantha: Wie kann die Einbeziehung von Atemtechniken Ihr tägliches Leben verändern?
Arie: Atemarbeit ist ein wahres Geschenk des Lebens! Sie ist die einzige Körperfunktion, die sowohl autonom als auch willkürlich ist – sie ist unsere Brücke zwischen unbewusstem Überleben und bewusster Entscheidung. Bewusstes Atmen hilft uns, uns zu konzentrieren, Stress abzubauen und unsere Emotionen zu kontrollieren.
Wir atmen täglich 20,000 Mal, davon etwa 95 % unbewusst. Jeder unbewusste Atemzug ist eine verpasste Chance, unser Leben neu zu gestalten.
Bei einer postpartalen Depression handelt es sich nicht einfach nur um eine gedrückte Stimmung, sondern um einen disharmonischen Zustand, in dem die Stimmgabel des Körpers (DNA, Hormone und Nervensystem) aus der Resonanz gerät.
Bei einer postpartalen Depression, bei der man sich „nicht im Einklang mit dem Leben“ fühlt, bringt die Atmung Körper, Herz und Geist wieder in Einklang. Jeder Atemzug ist keine Flucht, sondern ein Wiedereintritt in das eigene Feld der Mutter, damit sie dem Kind Resonanz bieten kann, ohne sich zu erschöpfen. In diesem Fall wird der Atem zur Medizin.
Samantha: Können Sie uns etwas über den Psoas-Muskel und seine Beziehung zu Traumata erzählen?
Arie: Der Psoasmuskel verläuft von der Lendenwirbelsäule über das Becken bis zum Oberschenkelknochen. Er ist direkt mit der Körperhaltung, Stabilität und Atmung verbunden (er arbeitet mit dem Zwerchfell zusammen).
Der Psoas ist der Muskel der Seele und dient als tiefgreifende Brücke zwischen unserem physischen Körper und der emotionalen Erfahrung von Kampf oder Flucht.
Er neigt dazu, sich zusammenzuziehen und Traumata zu speichern. Wenn wir ein Trauma erleben, sei es körperlich oder emotional, ist die angeborene Reaktion unseres Körpers, sich zu schützen. Der Psoas zieht sich in Momenten von Stress oder Gefahr oft unwillkürlich zusammen und bereitet den Körper auf Flucht oder Selbstverteidigung vor.
Die anhaltenden Spannungen tragen zu einer Reihe körperlicher Beschwerden bei, darunter Hüftsteifheit, Schmerzen im unteren Rücken und sogar Verdauungsprobleme.
Samantha: Möchten Sie einige Atemübungen mit uns teilen?
Arie:
1. Expansionsatmung (stellt Energie und Kreislauf wieder her)
Nach dem Aufwachen, vor dem Aufstehen, mit dem Baby neben Ihnen oder auf Ihrer Brust.
Beseitigt Rückstände von Schlafstörungen und bereitet auf die Erneuerung vor.
Wie: Atmen Sie 4-6 Sekunden lang tief durch die Nase ein. Dehnen Sie Bauch und Rippen in alle Richtungen aus. Atmen Sie natürlich aus.
Warum: Dadurch werden Energiefluss und Sauerstoffsättigung wiederhergestellt bzw. Zusammenbruch und Müdigkeit entgegengewirkt. Dem Körper wird signalisiert, dass das Leben wieder willkommen ist.
2. Eindämmungsatem (Das Gefäß des Haltens)
Während des Stillens. Stillen selbst ist ein Akt des Gebens. Die Pause zentriert die Mutter als Gefäß neu. Jedes Mal, wenn das Baby saugt oder zu trinken beginnt, atmen Sie einmal tief ein und halten Sie oben sanft inne.
Wie: Halten Sie am Ende der Einatmung für 4 Sekunden inne. Nicht anstrengen – einfach in der Fülle ruhen.
Warum: Dadurch entsteht ein Behälter. Biologisch reguliert es das Nervensystem, indem es den Sauerstoff-CO₂-Austausch ins Gleichgewicht bringt.
3. Brückenatmung (verbindet Geist und Körper wieder)
Mit dem Baby schaukeln oder spazieren gehen.
Wie: Atmen Sie 5 Sekunden lang durch die Nase ein und weiten Sie dabei Ihren Brustkorb. Halten Sie die Luft 5 Sekunden lang an, atmen Sie 10 Sekunden lang durch den Mund aus und entspannen Sie dabei Schultern und Kiefer.
Warum: Das lange Ausatmen aktiviert den Vagusnerv und löst die Kampf-oder-Flucht-Reaktion auf. Wenn Sie beim Ausatmen sanft wiegen, summen oder seufzen, hört und spürt das Baby, wie sich Ihr Nervensystem dehnt. Dieser Atemzug erinnert es: „Ich bin verbunden.“
4. Stille-Atem (ermöglicht dem System, wieder zur Einheit zu gelangen)
Nachdem Sie das Baby hingelegt haben, legen Sie eine Hand auf Ihren Bauch, atmen Sie vollständig aus und halten Sie unten inne. Bleiben Sie in dieser Ruhe, bevor Sie wieder einatmen.
Wie: Halten Sie am Ende der Ausatmung zwei bis drei Sekunden lang in der Leere inne. Beachten Sie die Stille, bevor die nächste Einatmung auf natürliche Weise beginnt.
Warum: Dies ist der harmonische Reset. Die Stille am Nullpunkt ermöglicht die Auflösung des Phasenrauschens. In der medizinischen Sprache: parasympathische Beruhigung.
5. Der Zyklus
Einatmen (Ausdehnung) > ganz halten (Eindämmung) > ausatmen (Überbrückung) > Energie halten (Stille)
Wiederholen Sie die Übung vorsichtig 4–8 Mal. Schon nach zwei Minuten ist die Kohärenz wiederhergestellt.
Mantra: Einatmen, Ich erneuere > Ausatmen, Ich lasse los > In der Pause, Ich finde Frieden
Samantha: Was möchten Sie uns sonst noch über Ihre Arbeit mitteilen?
Arie: Durch meinen eigenen Heilungsprozess nach der Erfahrung schwerer Traumata und körperlicher Verletzungen bin ich davon überzeugt, dass mein Körper im Heilungsprozess durch Atemtechniken, die Reinigung des Psoas und die Stärkung des Vagusnervs unterstützt werden kann.
Atembewusstsein:
- Erdt die Mutter inmitten schneller hormoneller Veränderungen und emotionaler Verletzlichkeit.
- Gibt einen Rhythmus für Bindung zum Neugeborenen, da Säuglinge sich auf natürliche Weise an die Atemmuster der Mutter anpassen.
- Öffnet Raum für Selbstmitgefühl und Stille, was der Überforderung durch die frühe Mutterschaft entgegenwirkt.
Sich nach der Geburt der Atmung bewusst zu sein, bedeutet also, bewusst wieder in den Körper einzutreten, die Rhythmen von Ausdehnung und Kontraktion zu harmonisieren und sowohl die heilende Mutter als auch das Kind, auf das sie nun im Einklang ist, zu stabilisieren.
Während dieses Interviews habe ich spezielle Atemtechniken für Mütter nach der Geburt vorgestellt und während meiner Seminare erkläre ich weitere Atemtechniken sowie die Stärkung des Vagusnervs und die sanfte Entspannung des Psoas.
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